Deutscher Bildungsserver, Stichwort: BERUFSBILDUNG
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letzte Aktualisierung: 18.05.2026 - 13:22
- Vernetzung der Lernorte der beruflichen Bildung: Lernortkooperation
Wie entsteht eigentlich eine wirklich gute Ausbildung? Eine wirklich gute Ausbildung entsteht dort, wo Kooperation, Struktur und eine stärkenorientierte Lernkultur zusammenspielen. Im dualen System der beruflichen Bildung in Deutschland gibt es verschiedene Lernorte: berufliche Schule, Ausbildungsbetrieb und ggf. überbetriebliche Bildungsstätten. Jeder dieser Lernorte bringt eigene Stärken, Blickwinkel und Erfahrungen ein – und genau darin liegt das Potenzial, aber auch die Herausforderung. Lernortkooperation bezeichnet die systematische Zusammenarbeit aller an der Ausbildung beteiligten Lernorte. Ziel der Lernortkooperation ist es, Inhalte, Methoden und Abläufe so aufeinander abzustimmen, dass Auszubildende ein stimmiges Lernangebot erhalten. Denn erst wenn Schule, Betrieb und weitere Lernorte Hand in Hand arbeiten, entsteht eine Lernumwelt, die Auszubildende stärkt, motiviert, Orientierung schafft, Kompetenzen fördert und gut auf die Praxis vorbereitet. Erfahren Sie in diesem Dossier, welche Herausforderungen bestehen und wie das Zusammenspiel der Lernorte besser gelingen kann.
- Pflegeberufe – mehr als nur ein Job
Menschen in Pflegeberufen begleiten, unterstützen und versorgen andere in ganz unterschiedlichen Lebenssituationen – von der Geburt bis ins hohe Alter. Die Pflege ist damit ein unverzichtbares Berufsfeld für unsere Gesellschaft. Kaum ein anderer Bereich ist so vielseitig, so nah am Menschen und bietet gleichzeitig so viele Zukunftsperspektiven wie die Pflege. Die Pflegeberufe insgesamt stehen vor großen Herausforderungen: Durch den demografischen Wandel wird unsere Gesellschaft immer älter, während zugleich der Fachkräftemangel wächst. Gut ausgebildete Pflegefachkräfte werden mehr denn je gebraucht. Ausbildung, Umschulung, Studium – die Wege in einen Pflegeberuf sind vielfältig und bieten für jede Lebenssituation einen passenden Einstieg. Außerdem gibt es viele Möglichkeiten zur Weiterqualifizierung und zur Spezialisierung. Im Folgenden finden Sie vielfältige Informationen rund um die Pflegeberufe.
- Neues Dossier: Transfer zwischen Wissenschaft und Praxis
Der Transfer zwischen Bildungspraxis und Bildungsforschung ist ein zentraler Schlüssel für die Weiterentwicklung des Bildungssystems. Ein gelungener Transfer schafft die Grundlage für evidenzbasierte Entscheidungen und Innovationen, indem wissenschaftliche Erkenntnisse mit den Anforderungen und Erfahrungen der Praxis verbunden werden. Ziel ist es, Forschungsergebnisse so aufzubereiten, dass sie für pädagogische Fachkräfte nutzbar sind, und gleichzeitig die Bedarfe der Praxis in die wissenschaftlichen Arbeiten einzubringen. Das Dossier bietet einen Überblick zu Transferangeboten und Forschungsübersichten sowie zum Transfer in den Bildungsbereichen Frühpädagogik, Schule, Berufsbildung und Hochschule.
- Anstieg Mindestausbildungsvergütung 2026
Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) hat die Sätze der Mindestausbildungsvergütung gemäß Berufsbildungsgesetz (BBiG) für das Jahr 2026 entsprechend dem gesetzlichen Anpassungsmechanismus berechnet. Die Veröffentlichung der neuen Sätze durch das zuständige Bundesministerium ist am 10. Oktober im Bundesgesetzblatt erfolgt. Für Auszubildende in dualen Ausbildungsberufen nach BBiG oder Handwerksordnung, die ihre Ausbildung zwischen dem 1. Januar und dem 31. Dezember 2026 beginnen, steigt die Mindestvergütung im ersten Ausbildungsjahr um knapp 6,2 Prozent.
- Digitale Medikationsprozesse und Kommunikation im Gesundheitswesen – eML, eMP, ePA für alle und TI-Messenger in der Praxis
In dieser Unterrichtseinheit lernen angehende Fachkräfte im Gesundheitswesen, wie digitale Anwendungen wie die elektronische Patientenakte für alle (ePA), der elektronische Medikationsplan (eMP), die elektronische Medikamentenliste (eML) sowie der TI-Messenger den Berufsalltag erleichtern. Anhand praxisnaher Fallbeispiele, Gruppenarbeiten und Rollenspiele erfahren die Lernenden, wie digital gestützte Medikationsprozesse (dgMP) die Zusammenarbeit im Behandlungsteam verbessern, die Dokumentation vereinfachen und die Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS) erhöhen.
- Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2026 - Vorversion
Der Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2026 behandelt das Schwerpunktthema „Künstliche Intelligenz in der Berufsbildung“ und ist derzeit in der Vorversion abrufbar (Stand: 06.05.2026). Die finale Fassung des Datenreports 2026 wird voraussichtlich ab dem Sommer als PDF-Version zum Download bereitstehen und ab dem Herbst auch als Druckausgabe vorliegen. Der Datenreport zum Berufsbildungsbericht wird vom Bundesinstitut für Berufsbildung seit 2009 herausgegeben. Er enthält umfassende Informationen und Analysen zur beruflichen Aus- und Weiterbildung, gibt einen Überblick über Programme des Bundes und der Länder zur Förderung der Berufsausbildung und informiert über internationale Indikatoren und Benchmarks.
- Berufsbildungsbericht 2026
Der Berufsbildungsbericht beschreibt jährlich die zentralen Entwicklungen auf dem Ausbildungsmarkt. Er dient den Akteuren der beruflichen Bildung als Informations- und wichtige Diskussionsgrundlage. Er vermittelt der Öffentlichkeit die wichtigsten Zahlen, Daten und Fakten rund um den Ausbildungsmarkt. Der Berufsbildungsbericht 2026 zeigt ein differenziertes Bild des Ausbildungsmarktes: Während sich die wirtschaftliche Lage bemerkbar macht, gibt es zugleich ermutigende Entwicklungen. Die berufliche Bildung bleibt ein zentraler Baustein für Fachkräftesicherung, gesellschaftliche Teilhabe und individuelle Zukunftsperspektiven.
- GRÜNE KARRIEREN – Berufe und Branchen mit Green-Economy-Relevanz - Stand: Dezember 2021
Ein Übergang in eine Green Economy bekommt angesichts des verbleibenden Zeitraums bis 2050 zur Umsetzung des CO2-Ziels einer dekarbonisierten Wirtschaft eine kontinuierlich steigende Brisanz. Daher ist es hilfreich, mögliche Hemmnisse auf dem Weg frühzeitig zu identifizieren, um kurzfristig wirksame umweltpolitische Maßnahmen konzipieren zu können. Der vorliegende Forschungsbericht befasst sich bezüglich möglicher Hemmnisse mit einem Teilaspekt: Um einen Transformationsprozess zu einer Green Economy umsetzen zu können, braucht es die dafür notwendigen Arbeitskräfte. Daher gilt es, den Blick auf solche Arbeitsplätze zu richten, die für einen Übergang zu einer Green Economy von besonderer Relevanz sind. Dieser Aufgabe stellt sich der Forschungsbericht. Im Auftrag des Umweltbundesamtes (UBA) und des Bundesumweltministeriums (BMU) gehen das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB), das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) und die Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung (GWS) der zentralen Frage nach, ob für einen Übergang in eine Green Economy die „richtigen“ Arbeitskräfte auf dem deutschen Arbeitsmarkt rekrutiert werden können, und ob diese zudem in ausreichender Zahl verfügbar sind. Dazu wird der Arbeitsmarkt in den Blick genommen und der Fokus auf solche Berufe gelegt, die einerseits von Unternehmen gesucht werden und die andererseits Aufgaben wahrnehmen, die an einer Umsetzung des Übergangs in eine Green Economy mitwirken. (PDF-Dokument, 114 Seiten, 2021)
- Die elektronische Patientenakte im Unterricht: Digitalisierung im Gesundheitswesen – Grundlagenwissen zur ePA für die berufliche Bildung - für registrierte User von lehrer-online.de
Die Einführung der elektronischen Patientenakte (ePA) für alle ab Januar 2025 revolutioniert das deutsche Gesundheitssystem. In dieser können medizinische Befunde und Informationen aus durchgeführten Untersuchungen und Behandlungen über Praxis- und Krankenhausgrenzen hinweg umfassend und sicher gespeichert werden. Diese Unterrichtseinheit von lehrer-online.de vermittelt einen Überblick über die Funktionsweise der ePA und veranschaulicht ihre Anwendung im beruflichen Alltag von Auszubildenden in Gesundheitsberufen.
- WÖRLD: „Die ökonomische Arbeits- und Lebenswelt ist Ausgangspunkt der fachdidaktischen Entwicklung von Lehrpersonenfortbildungen.“
Im Projektverbund WÖRLD entwickeln 14 Teilprojekte praxiserprobte digitale Lernumgebungen, Unterrichtsszenarien und digital gestützte Lehr-Lernprozesse für die ökonomische und wirtschaftsberufliche Lehrpersonenbildung. Im Interview mit der Wissenschaftlichen Leitung, Prof. Dr. Jens Klusmeyer, wurde über die Ergebnisse gesprochen und darüber, wie der Transfer in die Lehrkräftebildung und den Unterricht gelingt.
- Die Zukunft von Erasmus+
Die aktuelle Programmgeneration von Erasmus+ endet 2027. Die Vorbereitungen für das Nachfolgeprogramm haben schon begonnen. Was hat sich bewährt? Was sollte aus deutscher Sicht weiterentwickelt werden? Welche Vorschläge hat die EU-Kommission unterbreitet? Wie läuft der Prozess dazu ab – und was ist gerade der aktuelle Stand? Die Nationale Agentur Bildung für Europa beim Bundesinstitut für Berufsbildung (NA beim BIBB) informiert auf ihrer Themenseite zur Zukunft von Erasmus+ .
- Teilqualifikationen - Fachkraft werden und Fachkräfte qualifizieren mit Teilqualifikationen
Informationen, Hintergründe und Fördermöglichkeiten zu Teilqualifikationen (TQ) bietet eine neue Themenseite des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB). Teilqualifikationen richten sich an Personen über 25 Jahre mit beruflicher Erfahrung, jedoch ohne bzw. ohne verwertbaren Berufsabschluss. Flexibel an die gegebenen Voraussetzungen angepasst, erhalten die Teilnehmenden die Möglichkeit der Nachqualifizierung in mehreren Schritten von jeweils drei bis sechs Monaten – bis hin zum Berufsabschluss.
- Bundesteilhabepreis 2026: "BERUFSEINSTIEG INKLUSIV – Übergang von der beruflichen Bildung in den Arbeitsmarkt für junge Menschen mit Behinderungen“
Der Bundesteilhabepreis wird seit 2019 jährlich durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) vergeben. Er soll Vorbilder der gelungenen inklusiven Sozialraumgestaltung auszeichnen. Mit dem Bundesteilhabepreis werden einmal im Jahr Gute-Praxis-Beispiele und Modellprojekte prämiert, die vorbildlich für den inklusiven Sozialraum und bundesweit in Kommunen oder Regionen übertragbar sind. Die Bundesfachstelle Barrierefreiheit hat die Aufgabe, den vom BMAS ausgelobten Preis auszuschreiben. Die Preisträgerinnen und Preisträger werden von einer unabhängigen Fachjury bestimmt. Der Bundesteilhabepreis hat jedes Jahr ein anderes Schwerpunktthema. Das Thema 2026 lautet: "BERUFSEINSTIEG INKLUSIV – Übergang von der beruflichen Bildung in den Arbeitsmarkt für junge Menschen mit Behinderungen". Teilnahmeberechtigt für den Bundesteilhabepreis 2026 sind Akteurinnen und Akteure, die in den Bereichen der beruflichen Bildung und des Arbeitmarktes die Teilhabe von jungen Menschen mit Behinderungen ermöglichen.
- Berufliche Bildung und Demokratie zusammen denken
23.09.2026. Historisch und theoretisch lassen sich verschiedene Arten und Weisen in der Verknüpfung von Demokratie und beruflicher Bildung nachzeichnen. Im Zuge der aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen wächst der Fokus auf die berufliche Bildung als einen Ort zur Stärkung demokratischen Zusammenlebens wieder. In dieser Veranstaltung werden die verschiedenen Zusammenhänge von Demokratie und beruflicher Bildung ausgeleuchtet und mögliche Rollen- und Aufgabenverständnisse diskutiert. Aktuelle Initiativen und Entwicklungen im Themenfeld werden in den Blick genommen und nach strukturellen Handlungsmöglichkeiten gefragt. Als Grundlage dienen die verschiedenen Analysen und Aktivitäten der Fachstelle Demokratie in der beruflichen Bildung. Die Veranstaltung bietet darüber hinaus Raum zur Diskussion von Anknüpfungspunkten und Bedarfen an den verschiedenen Schnittstellen. Veranstalter: Fachstelle Demokratie in der beruflichen Bildung. Link: https://minor-kontor.de/berufliche-bildung-und-demokratie-zusammendenken/ .
- Was hat die Demokratie in der Arbeitswelt verloren?
10.09.2026. Das demokratische Miteinander wird auch in der betrieblichen Welt und im Arbeitskontext ganz alltäglich geprägt und mitgestaltet. Wo genau Zusammenhänge und Handlungsmöglichkeiten bestehen ist aber nicht immer greifbar und sicher diskutabel. Dieser PraxisEinblick widmet sich der Frage, welche Bedeutung Demokratie in der Arbeitswelt besitzt und wie sich demokratisches Zusammenleben dort konkret gestalten und adressieren lässt. Der PraxisEinblick blickt auf Demokratieverständnisse und Grundsatzfragen. Davon ausgehend widmet er sich aber auch den praktischen Themen im Alltag und diskutiert, wie Haltung, Verantwortung und ein Bewusstsein für gesellschaftspolitische Fragen in der Arbeitswelt gestärkt werden kann. Veranstalter: Fachstelle Demokratie in der beruflichen Bildung. Link: https://minor-kontor.de/was-hat-die-demokratie-in-der-arbeitswelt-verloren/ .




