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VLW fordert: Dritte Corona-Welle durch Schnelltests verhindern


VLW fordert: Dritte Corona-Welle durch Schnelltests verhindern

Landesdatenschutzbeauftragter toleriert MS Teams u.ä. für ein weiteres Schuljahr
Bildschirmarbeitsplatzbrillen für Lehrkräfte in Aussicht gestellt

Getrieben durch die anstehenden politischen Wahlen wurden weitere schrittweise Lockerungen der Corona-Maßnahmen verkündet. Dabei drohen unsere Schulen, an denen ab 15. März alle Klassen in den Wechselunterricht zurückkehren sollen, zum Infektionstreiber zu werden, wenn nicht konsequent alle Maßnahmen zum Gesundheitsschutz umgesetzt werden.

Nachdem unsere Forderung nach FFP-2-Masken für alle Lehrkräfte bisher nur auf dem Papier erfüllt wurde, wird es höchste Zeit, dass das angekündigte Portal zur Bestellung der Masken an den Start geht, damit die FFP2-Masken auch tatsächlich in den Schulen ankommen. Ebenso müssen nun dringend Schnelltests für die Schulen in ausreichender Stückzahl verfügbar gemacht und die Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrkräfte täglich getestet werden. Infektionen können dadurch frühzeitig

erkannt und eine weitere Ausbreitung von CoViD-19 damit reduziert werden. Schulen und Arbeitsplätze sind ideale Orte, um solche Tests effektiv und systematisch durchzuführen.

Der VLW begrüßt die Entscheidung der Landesregierung, auf dem Markt verfügbare Lernmanagement-Systeme, wie MS Teams, Google Classroom, Zoom etc., für ein weiteres Schuljahr zu tolerieren, auch wenn noch nicht alle Fragen zum Datenschutz geklärt sind. Für berufsbildende Schulen ist es von besonderer Bedeutung, mit Programmen zu arbeiten, die wie selbstverständlich in Verwaltung und privaten Unternehmen zum Einsatz kommen. Denn dafür qualifizieren wir unsere Schülerinnen und Schüler. Deshalb fordert der VLW, dass für die Schulen, die bislang noch nicht MS Teams, Zoom oder ähnliches nutzen, das Verbot aufgehoben wird, dies fortan zu tun. Ansonsten geht diesen Schulen wertvolle Zeit verloren, wenn, wie vom VLW gefordert, die Nutzung der freien Software, nach Behebung der Lücken im Datenschutz, doch noch möglich wird.

Nicht erst seit der Corona-Pandemie hat die Arbeit mit dem PC für die Unterrichtsvor- und -nachbereitung erheblich zugenommen. Mit der Verpflichtung zum Fernunterricht scheint nun unsere schon seit mehreren Jahren erhobene Forderung nach einer PC-Arbeitsplatzbrille auf fruchtbaren Boden zu fallen. Denn laut einer Verlautbarung aus dem Bildungsministerium finden derzeit Gespräche mit dem Institut für Lehrergesundheit statt, mit dem Ziel auch Lehrkräften bei Bedarf eine entsprechende Sehhilfe, die ermüdungsfreies Arbeiten über einen längeren Zeitraum ermöglicht, zu genehmigen. Dazu sollen Rahmenverträge mit Optikerketten abgeschlossen werden, bei denen diese Brillen erworben werden können. Additive Ausstattungen wie Entspiegelungen, Beschichtungen etc. sollen jedoch von den Lehrkräften selbst bezahlt werden. Hier kämpft der VLW darum, dass die erstattungsfähige Basisbrille nicht allzu spartanisch ausfällt.


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