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VLW begrüßt Zunahme an Fortbildungsangeboten für Wirtschaft und Verwaltung


VLW begrüßt Zunahme an Fortbildungsangeboten für Wirtschaft und Verwaltung

Land erfüllt Forderung des VLW zu bevorzugtem Impfangebot für alle BBS-Lehrkräfte
Bei Teststrategie muss noch nachgebessert werden

Der aktuell vorgelegte Fortbildungskatalog des Pädagogischen Landesinstituts (PL) für das zweite Halbjahr 2021 enthält eine Vielzahl ansprechender Angebote für den Bereich Wirtschaft und Verwaltung. Gegenüber lediglich 11 Veranstaltungen für das erste Halbjahr können sich die 33 angebotenen Veranstaltungen für das kommende Halbjahr nicht nur quantitativ, sondern auch inhaltlich sehen lassen. Vonseiten des PL wird allerdings berichtet, dass selbst interessante Veranstaltungen nicht immer die erwartete Resonanz erfahren. Als eine der Ursachen wird immer noch die Zurückhaltung von Kollegen und Kolleginnen bei der Nutzung des digitalen Fortbildungskatalogs vermutet. Der VLW fordert seit Jahren die Ausweitung der Fortbildungsangebote für den kaufmännischen Bereich und empfiehlt seinen Mitgliedern, die nun vorgelegten Angebote zu nutzen. Unter folgendem Link erreichen Sie den Online-Katalog des PL:

Pädagogisches Landesinstitut Rheinland-Pfalz - eVEWA 3.0 S31 (bildung-rp.de)

Im Sinne des Gesundheitsschutzes unserer Kolleginnen und Kollegen hält der VLW die Einrichtung einer "fast lane" für alle Lehrkräfte der weiterführenden Schulen bei der Impfreihenfolge für den richtigen Schritt. In der dritten Corona-Welle sind zunehmend jüngere Menschen einschließlich Kindern und Jugendlichen die Überträger der hochansteckenden Mutanten. Gleichzeitig wurde durch Studien bestätigt, dass Infektionen vornehmlich in geschlossenen Räumen, in denen sich eine Vielzahl von Menschen aufhält, erfolgen. Schulen sind deshalb aus Sicht des VLW ein Ort mit besonderem Gefährdungspotential. Wir halten das Vorziehen der Lehrkräfte in der Impfreihenfolge somit für die richtige Entscheidung.
Bislang ist noch offen, ob auch unsere Kolleginnen und Kollegen aus benachbarten Ländern zeitnah geimpft werden können. Denn für die Impfung gilt das Wohnsitz-Prinzip. Aus diesem Grund können sich rheinland-pfälzische Lehrkräfte, die im Saarland oder in Nordrhein-Westfalen wohnen, bislang nicht im Impfportal registrieren. Der VLW hat in einem Schreiben an Ministerin Dr. Hubig auf diesen Missstand hingewiesen und zeitnah eine entsprechende Lösung gefordert.

Das in der vergangenen Woche verabschiedete Infektionsschutzgesetz des Bundes sieht u. a. die Testpflicht für alle, die am Präsenzunterricht teilnehmen, vor. Der VLW kritisiert nach wie vor, dass die Selbsttests in der Schule im Beisein und unter Anleitung von ungeschützten Lehrkräften durchzuführen sind. Vielmehr fordert der VLW die Abnahme der Tests durch medizinisch geschultes Personal. Dies sollte in den Testzentren oder an der Schule erfolgen. Die Möglichkeit der unbeaufsichtigten Selbsttestung zu Hause lehnt der VLW ab. Als problematisch ist der Umgang mit Testverweigerern zu sehen, die konsequenterweise weder am Präsenzunterricht noch an Klassenarbeiten in der Schule teilnehmen dürfen. Während die Aufgabenzuteilung über die Lernplattform im Rahmen des Wechselunterrichts mit erledigt werden kann, stellt sich die Frage, wie entsprechende Leistungsbewertungen vorgenommen werden sollen. Hier ist gegebenenfalls mit einem erheblichen Zusatzaufwand für die Lehrkräfte zu rechnen. Zur Kompensation fordert der VLW zusätzliche Lehrkräfte, die diese Aufgabe übernehmen.
 


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