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Edoo.sys-Chaos führt zu Proteststurm


Edoo.sys-Chaos führt zu Proteststurm

Corona: Gesundheitsämter wollen Arbeit auf Schulen abwälzen            
Gesundheitsschutz: VLW fordert Beibehaltung von zwei wöchentlichen Covid-Testungen
        
Zahlreiche genervte Schulleitungen beklagten massive Probleme bei der Übermittlung der Statistikdaten mit dem Schulverwaltungsprogramm edoo.sys. Ein Großteil der Schulen konnte die Daten wegen einer Vielzahl an nicht plausiblen Fehlermeldungen erst gar nicht übermitteln. Ministerin Hubig reagierte auf den schulartübergreifenden, vom Landeselternbeirat unterstützten Protest durch eine Verlängerung der Rückmeldefrist, zunächst auf den 26. Oktober. Dies ließen sich die Betroffenen nicht gefallen, denn dadurch wären die ersehnten Herbstferien passé gewesen. Hubig zeigte Einsicht und verlängerte die Frist schließlich bis zum 6. Dezember. Bleibt zu hoffen, dass die Fehler innerhalb dieser Zeit behoben werden können. Die Situation ruft Erinnerungen an die kritischen Stimmen derer wach, die von Anfang an von der Entwicklung einer landeseigenen Software abgeraten und stattdessen auf Produkte kommerzieller Anbieter verwiesen haben. Der VLW fordert die umgehende Behebung der Fehler und setzt sich weiterhin für die Entlastung der durch Corona ohnehin schon stark

betroffenen Schulleitungen ein.

In deren Interesse verwehrt sich der VLW ebenso gegen Bestrebungen, coronabedingte Aufgaben von den Gesundheitsämtern weg, hin zu den Schulen zu verlagern. Dies umfasst beispielsweise die Erfassung von Daten zum Impfstatus und die Nachverfolgung von Kontaktpersonen. „Unsere Kolleginnen und Kollegen an den Schulen sind ohnehin schon über die Maßen belastet und können solche Aufgaben nicht auch noch zusätzlich leisten. Dies muss weiterhin Aufgabe der Gesundheitsämter bleiben, die dafür eben zusätzliches Personal einstellen müssen", so der neue VLW-Landesvorsitzende Dirk Mettler.  

Mit Blick auf die stark ansteigenden Zahlen an Corona-Neuinfektionen fordert der VLW die Beibehaltung von zwei wöchentlichen Testungen, auch über den vorgesehenen 14-Tages-Zeitraum nach den Herbstferien hinaus. Da auch Geimpfte und Genesene das Virus übertragen können, fordert der VLW weiterhin, auch diese Personen – zumindest auf freiwilliger Basis – in die Tests einzubeziehen. Geradezu grotesk erscheint, dass die den Schulen zur Verfügung gestellten Test-Sets aus Kostengründen für diesen Personenkreis nicht verwendet werden dürfen.             

Der VLW setzt sich für Ihre Interessen ein und wünscht Ihnen eine gute und gesunde Rückkehr in den Unterricht!      

Sie sind anderer Meinung oder möchten noch etwas ergänzen? Dann schreiben Sie uns. Wir freuen uns auf Ihr Feedback unter info@vlw-rlp.de


 


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