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Beschulung von Abschlussklassen an BBS lässt Fragen offen


Beschulung von Abschlussklassen an BBS lässt Fragen offen

Digitale Lernmanagement-Systeme müssen schnellstens weiter ausgebaut werden
FFP2- oder medizinische Masken auch für Lehrkräfte zur Verfügung stellen

Die Bund-Länder-Vereinbarung zur Verlängerung des Lockdowns bis vorerst 14. Februar lässt weiterhin einige für die Schulen wichtige Fragen offen. Der VLW hat deshalb in einem Brief an die Ministerin um die Beantwortung dieser Fragen gebeten. Dabei geht es vorrangig um die optionale Beschulung von Abschlussklassen während des Lockdowns. Jede Schule kann entscheiden, ob sie Abschlussklassen in Präsenz unterrichtet. Dies kann als Wechselunterricht erfolgen, wenn andernfalls

die erforderlichen Abstände und weiteren Hygiene-Regeln nicht eingehalten werden können. Aus den EPoS-Schreiben der Ministerin vom 6. und vom 20. Januar geht jedoch nicht eindeutig hervor, ob für die Schülerinnen und Schüler dieser Klassen die Präsenzpflicht aufgehoben ist oder eben nicht. Dies ist allerdings von erheblicher Bedeutung. Sollte die Präsenzpflicht aufgehoben sein, können die Schülerinnen und Schüler entscheiden, ob sie das Angebot des Präsenzunterrichts wahrnehmen wollen oder nicht. Dies ist insbesondere für diejenigen bedeutsam, die mit vulnerablen Angehörigen in einem Haushalt leben. Damit diese keinen Nachteil erleiden, müsste parallel ein Online-Angebot vorgehalten werden. Aufgrund der ohnehin hohen Belastung der Lehrkräfte durch die Mischung von Präsenz- und Fernunterricht wäre dies jedoch nur möglich, wenn zusätzliche Lehrkräfte zur Verfügung stünden. Der VLW erwartet deshalb mit Spannung die Antwort der Ministerin, die er umgehend seinen Mitgliedern zur Verfügung stellen wird.
Impfungen für Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler werden voraussichtlich noch auf sich warten lassen. Hinzu kommt die Befürchtung einer dritten Corona-Welle aufgrund der hoch ansteckenden Mutationen. Es muss deshalb damit gerechnet werden, dass der Fernunterricht noch viele Wochen und Monate unseren Schulalltag begleitet. Vor diesem Hintergrund fordert der VLW weiterhin vehement die Weiterentwicklung von BigBlueButton (BBB) und die Verlängerung der Duldung von am freien Markt verfügbaren Systemen wie MS Teams, Google Classroom etc. Die größten Kritikpunkte an BBB sind derzeit der fehlende virtuelle Hintergrund und die gezielten Störungen durch ungeladene Teilnehmer, die nur mühsam abgewehrt werden können.
Wie inzwischen von Experten bestätigt, werden die hochansteckenden Mutationen von SARS-COV-2 auch von Kindern und Jugendlichen weitergegeben. Insofern ist auch die Schule ein potenzieller Infektionsherd. Um dem zu begegnen, sollten auch dort, ebenso wie im ÖPNV und in Geschäften, FFP2- oder medizinische Masken getragen werden. Der VLW fordert den Dienstherrn auf, diese den Lehrkräften genauso selbstverständlich zur Verfügung zu stellen, wie es in den Betrieben der Privatwirtschaft der Fall ist.

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