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Nach der Katastrophe - Unterricht der BBS Bad Neuenahr-Ahrweiler wird an umliegende Standorte verlegt


Nach der Katastrophe - Unterricht der BBS Bad Neuenahr-Ahrweiler wird an umliegende Standorte verlegt

Einkommensrunde 2021 – dbb fordert 5 % mehr Gehalt für die Beschäftigten der Länder

Nach der verheerenden Überschwemmungsflut im Ahrtal stehen die Schulleitung, Kolleginnen und Kollegen sowie die Schülerinnen und Schüler der BBS Bad Neuenahr-Ahrweiler vor erheblichen Herausforderungen. Aufgrund der großen Flutschäden werden die Gebäude der BBS in Bad Neuenahr über einen längeren Zeitraum nicht oder nur teilweise nutzbar sein. Für den Unterricht stellen die umliegenden BBSn Andernach, Koblenz Wirtschaft, Julius-Wegeler Schule Koblenz, Linz, Mayen und das Megina-Gymnasium Mayen Klassenräume zur Verfügung. Dort werden die Schülerinnen und Schüler weiterhin von den Lehrkräften der BBS Bad Neuenahr-Ahrweiler unterrichtet. Für die Schulleitung ist es eine organisatorische Herausforderung, die Kolleginnen und Kollegen so einzuteilen, dass sie an einem Tag nicht zu verschiedenen Einsatzorten fahren müssen.
Laut Landesprüfungsamt mussten die Referendarinnen und Referendare größtenteils ihre Ausbildung

an der BBS Bad Neuenahr-Ahrweiler abbrechen. Sie wurden anderen umliegenden BBSn zugewiesen. Der VLW bedankt sich für die Solidarität der aufnehmenden Schulen und fordert für die betroffenen Schulleitungen und Kolleginnen und Kollegen ein Entgegenkommen des Dienstherrn als Ausgleich für die Zusatzbelastung, z. B. durch Stundenermäßigung oder eine adäquate Sonderzahlung.
Der Förderverein der BBS Bad Neuenahr-Ahrweiler bittet um Spenden für den Wiederaufbau und die Wiederbeschaffung von Lehrmitteln. Angaben zum Spendenkonto finden Sie auf der Website der BBS Bad Neuenahr-Ahrweiler www.bbsahrweiler.de oder können alternativ bei der VLW-Landesgeschäftsstelle unter info@vlw-rlp.de angefragt werden. Bitte unterstützen auch Sie den Spendenaufruf!

Für die am 8. Oktober in Berlin anlaufenden Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst der Bundesländer fordert der dbb unter dem Slogan „Zukunft nur mit uns!“ 5 % mehr Gehalt bei einer Laufzeit von 12 Monaten und die Übertragung des Tarifergebnisses auf die Beamtinnen und Beamten sowie auf die Pensionärinnen und Pensionäre. Der dbb Bundesvorsitzende Ulrich Silberbach betont, dass es dabei nicht nur um die Nachwuchssicherung im öffentlichen Dienst geht, sondern auch darum, den Kolleginnen und Kollegen die verdiente Wertschätzung zu zeigen. Für den dbb führt der stellv. Bundesvorsitzende Volker Geyer die Verhandlungen. Die Arbeitgeberseite wird durch den niedersächsischen Finanzminister Reinhold Hilbers vertreten.     
In der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) sind alle Länder bis auf Hessen vertreten. Die zweite und dritte Verhandlungsrunde ist für den 1./2. November und den 27./28. November 2021 terminiert. Sollte die Arbeitgeberseite kein akzeptables Angebot unterbreiten, wird es bundesweite Aktionen des dbb geben. Mit dem Land Hessen beginnen die Verhandlungen bereits am 1. September. Weitere Informationen finden Sie auf der Website des dbb www.dbb.de/einkommensrunde 

Der VLW Rheinland-Pfalz setzt sich für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen an unseren berufsbildenden Schulen ein und wünscht Ihnen einen guten Start in ein erfolgreiches Schuljahr 2021/22!


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