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Corona-Selbsttests: VLW fordert verpflichtende Teilnahme der Schülerinnen und Schüler


Corona-Selbsttests: VLW fordert verpflichtende Teilnahme der Schülerinnen und Schüler

Keine Quarantäne bei Verwendung von FFP-2-Masken
Berufliche Bildung muss bei Koalitionsverhandlungen wesentliches Thema sein

Das Land erfüllt die Forderung des VLW nach Selbsttests in Schulen und gibt dafür 19,5 Millionen Euro aus. Dafür können 4,4 Millionen Tests eingekauft werden, die für einen Zeitraum von 7 Wochen einmal wöchentlich die Testung eines jeden Schülers bzw. jeder Schülerin ermöglichen sollen. Die Testung setzt jedoch das Einverständnis der Schülerinnen und Schüler bzw. ihrer Eltern voraus. Der VLW ist skeptisch, ob sich bei einer freiwilligen Teilnahme eine genügend hohe Zahl an Schülerinnen und Schülern an den Selbsttests in der Schule beteiligt. Laut Presseberichten wird die kostenlose Möglichkeit zu anlasslosen Antigen-Schnelltests in den öffentlichen Testzentren nur zu ca. 30 % ge­nutzt. Der VLW fordert deshalb die verpflichtende Testung aller Schülerinnen und Schüler, die am Präsenzunterricht teilnehmen. Darüber hinaus fordert der VLW, dass mindestens einmal wöchent­lich an Schulen ein Antigen-Schnelltest von geschultem medizinischem Personal abgenommen wird. Zusätzlich müssen Betriebe verpflichtet werden, ihre Auszubildenden möglichst mehrmals wöchent­lich zu testen. Es


müssen nun endlich konsequent alle Maßnahmen des Gesundheitsschutzes ergrif­fen werden, um die dritte Corona-Welle zu brechen. Dazu gehören auch vorgezogene Impfungen für alle Lehrkräfte, so, wie das in Baden-Württemberg gemacht wird. Nur so kann ein weiterer Lockdown verhindert und das verbleibende Schuljahr noch gerettet werden.

Falls in einer Schulklasse ein positiver Corona-Fall auftritt, dann entscheidet das örtlich zuständige Gesundheitsamt darüber, ob die Klasse und die darin eingesetzten Lehrkräfte in Quarantäne gehen oder nicht. Dem VLW wurden nun Entscheidungen von regionalen Gesundheitsämtern bekannt, bei denen sich diejenigen Lehrkräfte, die mit FFP-2-Maske im Unterricht waren, nicht in Quarantäne be­geben mussten, Lehrkräfte, die lediglich eine OP-Maske trugen, hingegen schon. Der VLW empfiehlt auch deshalb allen Kolleginnen und Kollegen das Tragen von FFP-2-Masken, die zwischenzeitlich über das entsprechende Portal von der Schulleitung bestellt werden können.

Coronabedingte Lerndefizite bei Schülerinnen und Schülern erfordern in den kommenden Schuljah­ren vermehrte Anstrengungen bei der individuellen Förderung. Digitale Medien können dabei von großem Nutzen sein. Die IT-Infrastruktur muss jedoch erst noch eingerichtet werden, verfügbare Tools erfordern ihre Erprobung. Dass alles kostet Zeit! Die politischen Parteien haben im Wahlkampf damit geworben, dass Bildung ein entscheidendes Thema für die anstehende Legislaturperiode dar­stellt. Der VLW fordert die künftigen Koalitionspartner deshalb dazu auf, kleinere Klassen zu geneh­migen und das Deputat an berufsbildenden Schulen auf 21 Wochenstunden zu reduzieren. Adäqua­te Fortbildungsangebote müssen selbstverständlich sein und der Beförderungsstau muss dringend abgebaut werden, damit das Lehramt an BBSn attraktiv bleibt.

Der VLW wünscht all seinen Mitgliedern und Freunden schöne und erholsame Osterferien!
 


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