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BBSn bleiben für die meisten Klassen bis Ende Januar geschlossen - Fernunterricht mit BigBlueButton und Moodle ruckelt noch


BBSn bleiben für die meisten Klassen bis Ende Januar geschlossen - Fernunterricht mit BigBlueButton und Moodle ruckelt noch

Mit Sorge betrachtet der VLW die nach wie vor hohe Zahl an Neuinfektionen mit CoVid-19 und insbesondere die vielen Todesfälle, die täglich gemeldet werden. Die Situation bestätigt, dass der VLW mit seiner Forderung nach der zweiwöchigen Aussetzung des Präsenzunterrichts nach den Ferien richtig lag. Insofern hat das rheinland-pfälzische Bildungsministerium bereits im Dezember die passende Entscheidung getroffen. Um die Situation nachhaltig zu entschärfen, haben die Ministerpräsidenten der Länder am Dienstag beschlossen, den Fernunterricht in den weiterführenden Schulen grundsätzlich bis Ende Januar beizubehalten. Ausnahmen gibt es lediglich für die 13. Klassen der allgemeinen Gymnasien und integrierten Gesamtschulen, die derzeit ihr Abitur schreiben und für Berufsschulklassen, die im
 

Februar oder im März in eine Kammerprüfung gehen. Dazu zählt gegebenenfalls auch die Abschlussprüfung 1 (AP1) bei der gestreckten Prüfung. Diese Klassen können ab 18. Januar in Präsenzgruppen beschult werden, soweit der Mindestabstand von 1,5 m eingehalten werden kann. Wenn es das Infektionsgeschehen zulässt, können ab 25. Januar weitere Klassen, deren Prüfung zeitnah bevorsteht, in die Schule geholt werden. Aber auch dabei gilt wiederum, dass die Präsenzpflicht für die Schülerinnen und Schüler aufgehoben ist und der Mindestabstand eingehalten werden muss. Schülerinnen und Schülern, deren häusliche Verhältnisse nicht förderlich sind, soll in den Schulen ein PC-Arbeitsplatz angeboten werden, damit sie am Fernunterricht teilnehmen können.
Für den 25. Januar ist das nächste Treffen der Kultusminister terminiert,
um die weitere Vorgehensweise zu beraten. Ziel ist es, ab der ersten Februarwoche Abschlussklassen in Präsenz zu beschulen und bei den übrigen Klassen Wechselunterricht durchzuführen. Die Schulen sollen individuelle Regelungen treffen können, um zu vermeiden, dass sich zu viele Personen gleichzeitig im Schulgebäude aufhalten.


Der Fernunterricht begann in dieser Woche zunächst mit einem Chaos
bei all denjenigen Schulen, die mit BigBlueButton und mit Moodle arbeiten. Aufgrund von Cyberattacken waren die Server, die an der Universität Mainz stehen, am Montag erstmal lahmgelegt. Da nutzte auch die im Dezember vorgenommene Erhöhung der Kapazitäten nichts. Ab Dienstag liefen die Systeme dann stabiler. Jedoch erreichen den VLW noch immer viele Klagen darüber, dass der Unterricht mit BigBlueButton und Moodle häufig durch eine mangelnde Verbindungsqualität und Aussetzer erschwert wird. Gleichzeitig loben Schulen, die mit Microsoft Teams arbeiten, den reibungslosen Verlauf des Online-Unterrichts und die Vielzahl an Funktionen, die mit dem Programm nutzbar sind. Der VLW ist deshalb darüber besorgt, dass das Land die Nutzung von MS Teams und äquivalenten Programmen, wie z. B. Google Classroom, nur noch bis zum Ende des Schuljahres dulden will. Der Grund liegt darin, dass die amerikanischen Anbieter dieser Programme bislang nicht die Regeln der europäischen Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO) befolgen.


Der VLW fordert das Land deshalb auf, darauf hinzuwirken, dass die Verhandlungen mit diesen Firmen mit dem Ziel der Einigung fortgesetzt werden.
Viele rheinland-pfälzische Schulen arbeiten mit solchen Programmen, die auch in den Betrieben der freien Wirtschaft weit verbreitet sind und somit der beruflichen Realität unserer Schülerinnen und Schüler entsprechen. Es kann nicht sein, dass sich unsere Kolleginnen und Kollegen derzeit engagiert in diese Programme einarbeiten und deren Verwendung dann nach den Sommerferien untersagt wird!
Wie Erzieherinnen und Erzieher sollen auch Lehrkräfte künftig einen erleichterten Zugang zu Corona-Tests erhalten. So sollen kostenlose Corona-Tests künftig in den kommunalen Corona-Ambulanzen möglich sein, wenn eine Schülerin oder ein Schüler in der unterrichteten Klasse positiv getestet wurde. Bislang war dies nur für Kontaktpersonen der Kategorie 1 (beispielsweise die Nebensitzer der positiv getesteten Person) möglich. Der VLW begrüßt diese Maßnahme, da sie den Kolleginnen und Kollegen, insbesondere denen mit vulnerablen Angehörigen, Sicherheit gibt, wenngleich dies nur von temporärer Dauer sein kann.


Auch wir sehen die Schutzimpfung gegen CoViD-19 als das Mittel der Wahl, um die Pandemie schnell in den Griff zu bekommen. Es ist deshalb erschütternd, dass diese Impfungen für Lehrkräfte erst ab April zur Verfügung stehen sollen. Hier fordert der VLW, dass dringend weitere Anstrengungen unternommen werden, um Lehrkräften auf freiwilliger Basis bereits früher Impfungen anzubieten.
Wir wünschen allen Kolleginnen und Kollegen gutes Gelingen im Fernunterricht und gute Gesundheit!
Ihr VLW-Team

9. Januar 2021 (fu)

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